Zeit für einen Schichtwechsel

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Am 24. November wählt die Steiermark einen neuen Landtag. Damit erleben wir einen Bruch der steirischen Kultur und einen Bruch des Handschlags durch Hermann Schützenhöfer. Der ÖVP­Obmann hat das Land ohne Not und ohne Grund in Neuwahlen gestürzt.

„Wir haben diese Wahl nicht gewollt, genauso wie die große Mehrheit der Steirerinnen und Steirer diese Wahl nicht wollte", stellt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer klar und betont: „Ich stehe für eine Politik der Verantwortung, des Zusammenhalts und der Verlässlichkeit. Ich will, dass der Handschlag wieder zählt. Das haben sich die Steirerinnen und Steirer verdient.“

Die Wahl am 24. November wird eine Wahl zwischen dem Gestern und dem Morgen, zwischen Stillstand und Aufbruch, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Für Michael Schickhofer und die steirische SPÖ ist klar: Es braucht einen Schichtwechsel und eine neue Führungsgeneration. Es braucht eine moderne Führung, die nicht nur an heute, sondern auch an morgen und übermorgen denkt. „Wenn ÖVP-Obmann Hermann Schützenhöfer aus parteitaktischen Gründen selbst seine eigene Periode verkürzt, wollen wir diese Chance gleich für einen Neuanfang nutzen. Sorgen wir jetzt für einen Schichtwechsel an der Spitze der steirischen Regierung“, so Schickhofer in aller Klarheit. 

Sehr engagiert: Michael Schickhofer mit Kandidatinnen und Kandidaten, die im Wahlkreis Weststeiermark zur Wahl antreten. FOTO: SPÖ Stmk/Neves

Er und die steirische SPÖ wollen für diejenigen hart arbeiten, die hart arbeiten: „In der Steiermark gibt es zehntausende fleißige Arbeiterinnen und Arbeiter und Angestellte. Sie alle haben es sich mehr als verdient, faire Löhne und Gehälter zu bekommen, denn wer 40 Stunden arbeiten geht, muss auch gut davon leben können. Wir wollen für die steirische Mittelschicht wieder genauso da sein, wie für alle anderen. Die Mittelschicht, die Tag für Tag früh aufsteht und arbeitet, kann sich auf unseren vollen Einsatz verlassen. Daher sorgen wir für leistbares Wohnen und eine gute Pflege für alle.“ 

Nie zuvor gab es einen menschengemachten Einschnitt in unsere Umwelt, der so gravierende Folgen hatte wie der Klimawandel. „Wir haben es mit der Schneekrise im letzten Winter und mit zahlreichen Hitzewellen im Sommer auch in der Steiermark bereits gespürt“, sagt Schickhofer. „Wir müssen unsere Wälder, unsere Felder, unsere Seen, unsere Weinberge, unsere Gletscher, unsere Luft – und an allererster Stelle unsere Kinder schützen.

Nur wenn wir heute handeln, haben unsere Kinder morgen eine gute Zukunft. Für mich ist klar: Wir wollen die Steiermark zum Klimaschutzland Nummer 1 und Graz zur Klimahauptstadt machen. Aus Respekt für die Zukunft und vor allem aus Respekt unseren Kindern gegenüber“, betont der steirische SPÖChef, der dazu auch bereits einen Aktionsplan vorgelegt hat. Konkret will die steirische SPÖ den öffentlichen Verkehr ausbauen und ein Pendler-Ticket um 300 Euro einführen. „Vor allem in Graz herrscht beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs dringender Handlungsbedarf. Mit dem Top-Ticket haben wir die Öffis für unsere Studierenden bereits leistbar gemacht. Mit dem Pendler-Ticket könnten wir die Attraktivität der Bahn für eine weitere Gruppe steigern. Wir wollen einen Netzausbau. Digital und auf Schiene.“

Hoch motiviert: Schickhofer im Kreis der KandidatInnen für den Wahlkreis Graz und Umgebung. FOTO: SPÖ Stmk/Neves

Auch zum Thema Wohnen hat die steirische SPÖ klare Ideen und Konzepte vorgelegt. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf kein Luxus mehr sein. Die Mieten steigen und steigen und die Menschen müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben. Für uns sind 499 Euro für 70 m2 inklusive Betriebskosten, Heizung und Warmwasser genug. Und das ist möglich - ein steirischer gemeinnütziger Wohnbauträger sucht bereits nach geeigneten Grundstücken", so Schickhofer, der der steirischen Mittelschicht darüber hinaus wieder den Traum vom leistbaren Eigenheim im Grünen mit moderner Verkehrsanbindung ermöglichen will: „Wir haben mit einem Großprojekt in Leoben bereits bewiesen, dass dieser Plan möglich ist und wollen das 'Wohnen der Zukunft' auch in Graz und in allen Teilen der Steiermark umsetzen. Damit die Lebensqualität steigt. Und nicht die Mieten“, sagt Schickhofer, der außerdem klarstellt: „Bauprojekte müssen den Bedürfnissen der Menschen dienen und nicht den Profitinteressen von Immobilienspekulanten." 

Der steirische SPÖ-Chef will die Steiermark nicht nur im Kampf gegen die Klimakrise zur Vorreiterin machen. Auch im Bereich der Sicherheit sollen  weitreichende Maßnahmen folgen. „Wir haben  bereits ein Paket präsentiert, wie wir unsere steirischen Einsatzorganisationen bestmöglich  unterstützen können. Damit wollen wir die Sicherheit der Steirerinnen und Steirer in jeder erdenklichen Krise gewährleisten. Die Arbeit unserer freiwilligen Helferinnen und Helfer darf niemals als selbstverständlich gesehen werden“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, für den klar ist: „Wir werden für die da sein, die fürs Land da sind.“

Engagiert, erfahren und kompetent

Karin Greiner zog wieder in den Nationalrat ein und wird weiterhin die starke Stimme aus Graz­Umgebung in Wien sein.

Die Expertin für Budgetpolitik kämpft wie schon bisher für Gerechtigkeit, Kontrolle und Transparenz. Ihr Schwerpunkt wird es aber auch sein, Frauen auf allen politischen Ebenen zu unterstützen. Dafür engagiert sie sich im Parlament sowie auch in ihrer Gemeinde Gratwein-Straßengel: 

Für GU im Parlament: NAbg. Karin Greiner.FOTO: Parlamentsdirektion/Photo Simonis

 „Dass ein Parlamentsklub  zu 40 % aus Burschenschaftern, aber nur zu 16 % aus Frauen besteht, ist sinnbildlich für das Gesellschaftsbild der FPÖ.“ Ganz wichtig ist ihr der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern: „So weiß ich um die Anliegen vor Ort Bescheid und kann die BewohnerInnen unserer Region Graz-Umgebung auf Bundesebene besser  vertreten.“

Familien brauchen vielfältige Unterstützung

Ursula Lackner ist Spitzenkandidatin der SPÖ im Bezirk Graz­Umgebung für die Landtagswahl.

Die steirische SPÖ hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Gesellschaft zu verwirklichen, die auf den Grundwerten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität aufbaut. Sie weiß um die Notwendigkeiten und Bedürfnisse der Menschen und schafft existenzsichernde Rahmenbedingungen. Im Speziellen stelle ich die Themen Familie, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen und Verkehr ins Zentrum meiner politischen Arbeit. Gerade diese sensiblen „Daseins-Themen“ brauchen innovatives, sozial gerechtes und ausdauerndes Handeln sowie eine Bewegung, die auf Zukunftsfragen sozialdemokratische Antworten finden und geeignete Lösungen umsetzen kann. 

„Daseins-Themen“ brauchen innovatives und sozial gerechtes Handeln. FOTO: Lunghammer

In den viereinhalb Jahren als Landesrätin für Bildung und Gesellschaft habe ich landesweit rund 130 Millionen Euro an Mitteln für den Ausbau des Kinderbildungs- und Betreuungsangebotes freigegeben. Alleine aus der jüngsten Tranche, die die Landesregierung auf meine Initiative hin kürzlich freigegeben hat, fließen 2,4 Millionen Euro in den Bezirk Graz-Umgebung, mit denen 17 neue Krippen- und Kindergartengruppen geschaffen werden. In dieser Zeit habe ich auch den Ausbau der Ganztagsschulen vorangetrieben – mit dem Ergebnis, dass die Zahl der Kinder, die eine ganztägige Schulform besuchen, um mehr als ein Drittel gewachsen ist. 

Das ist mir wichtig, weil die Ganztagsschule allen Kindern die gleichen Chancen bietet, unabhängig von ihrer Herkunft und vom Bildungshintergrund ihrer Eltern und deren Einkommen. Die Zeit daheim bleibt dann für die Familie – für gemeinsame Unternehmungen, im besten Fall ohne Hausübung oder Nachhilfe. Familien – also Eltern und Kinder – brauchen  Unterstützung in vielerlei Hinsicht. Ihnen diese zu geben, dem werde ich mich auch weiterhin intensiv widmen.  Das Angebot an Kinderkrippen und -gärten sowie an Ganztagsschulen muss weiterhin rasch wachsen und verbessert werden, um der Kinder willen, aber auch, damit für die Eltern Beruf und Familie noch besser vereinbar werden. Darüber hinaus werde ich – wie schon in den vergangenen Jahren – das Informations- und Beratungsangebot für Familien, Kinder und Jugendliche verstärken. Schon jetzt bietet das Land Steiermark unter der Dachmarke „Zwei und Mehr“ eine Fülle von Möglichkeiten, unter anderem auch viele Vergünstigungen mit dem Steirischen Familienpass.

Alle Infos dazu: www.zweiundmehr.at.

An einer Gesellschaft bauen, die allen Kindern die gleichen Chancen bietet. FOTO: Lunghammer

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  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Samstag, 16 November 2019 11:51

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